St. Quirinuskirche

Die Kirche wurde in den Jahren 1956 – 1958 nach den liturgischen Erfordernissen der Zeit als Langhaus mit 400 Sitzplätzen gebaut. Der Architekt Dipl. Ing. Gerhard Derda bekam nach einem Wettbewerbsprogramm den Auftrag, verbunden mit der Aufgabe, die Kirche in die bereits bestehende Siedlung einzufügen. Außerdem galt es auf dem Baugrundstück ein Pfarrhaus und ein Jugendheim vorzusehen.

Die Kirche ist 41,45 m lang und 16,35 m breit und geostet. Der Turm wurde nördlich vom Westportal platziert und leicht zur Straße gedreht. Mit Rücksicht auf zu erwartende Bodenbewegungen musste er völlig frei stehen. Nordöstlich des Langhauses steht die kleine sechsseitige Taufkapelle mit flachem Zeltdach, die durch einen verglasten Verbindungsweg mit der Kirche verbunden ist. Sie ist der Ort an dem in der Fastenzeit und Adventszeit die Frühschichten der Erwachsenen und die Spätschichten der Jugend stattfinden. Mit ihrem beschränkten Platzangebot ist sie für die Feier von Taufen nicht mehr ausreichend. Im Jahr 2006 wurde der Taufbrunnen in das Langhaus geholt, wo er auf der rechten Seite, etwa in der Mitte der Kirche, seinen Platz gefunden hat.

An der Südseite der Kirche schließt sich die Sakristei als niedriger Baukörper an. Im Jahr 2007 erfolgte ein Anbau, durch den vor allem die Messdienersakristei erheblich vergrößert werden konnte.

Die Kirche mit den dazu gehördenden Gebäuden fügt sich harmonisch in das lockere Gefüge der Ortschaft ein. Sie ist Teil eines organischen Ganzen und doch „eine stille Insel des Friedens“ herausgehoben aus der Hast und Geschäftigkeit des Alltags. Die Kirche wurde am 1. Juni 1958 durch Weihbischof Heinrich Baaken geweiht, d.h. im Jahr 2008 feierte die Gemeinde ihr 50jähriges Kirchweihfest.

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